ASHLEY HRIBAR – Der in Australien geborene Künstler Ashley Hribar ist ein mehrfach ausgezeichneter Solo- Pianist, ein Improvisationstalent und Kammermusiker. Als Vermittler zwischen Musikwelten von Heute, Gestern und Morgen ist er bereits weltweit mit seinen besonderen Konzerten zu Gast.

 

Ashley Hribar, ein brillianter Pianist und Ausnahmekünstler“ Heilbronner Stimme, Stuttgart

„Mit einem transparenten Anschlag, vollständiger Ruhe und souveräner Kontrolle verstand es Ashley Hribar selbst in den komplexesten Passagen, den klaren Blick auf die Musik stets bewahrend, eine schwindelerregende Anzahl von Tönen vom Flügel in den Saal dahinfließen zu lassen.“ The Gelders Daily Paper, Amsterdam.

1   George Gershwin/ Ashley Hribar Rhapsody in Blue for solo piano (2011)
2   Ashley Hribar Paganini Variations (2011)
3   Maurice Ravel Pavan pur une infante defunte (1899)
4   Frederic Rzewski The Winnsboro Cotton Mill Blues from The Four North American Ballads (1978-1979)
5   Cameron Roberts Sad Bird Blues (2008)
6   J.S. Bach/ Ashley Hribar „ASH“ Fantasie (2010)
7   Percy Grainger In Dahomey – Cakewalk Smasher (1909)   

Er ist ein vielgestaltiger Dichter, ein Meister des grazilen Wahnsinns, unberechenbar, und doch immer intelligent und leidenschaftlich. Mit seinem neuen Soloalbum ist der australische Pianist Ashley Hribar ein ganz außergewöhnliches musikalisches Abenteuer gelungen.

Piano Rhapsody beginnt am paradoxen Schnittpunkt einer sehr intimen künstlerischen Vision und der absoluten Unmöglichkeit, sich gerade durch eine Vielzahl von Masken und Wandlungen zu offenbaren.

Die gelungene Stückauswahl enthält Werke, die in ihrer Entstehungs- und Aufführungsgeschichte naturgemäß grundverschieden sind. Von Ravels nostalgischer Pavane, über Gershwins Rhapsody in Blue, bis hin zu Hribars eigenen Paganini Variationen spiegelt sie die ganze Außenwelt wid Überträgt damit das Paradigma der Postmoderne in die Welt des klassischen Klaviers.

Ältere Geschichten werden neu erzählt und Traditionen subtil umeder ungewandelt, so wie zum Beispiel in Roberts Sad Bird Blues. über seinen Winnsboro Cotton Mill Blues schreibt der Komponist Rzewski: Ashley Hribars Version ist genauso wie ich es mir vorgestellt habe, denn sie erzählt eine klare Geschichte: Maschine, Seele – und dann beide im Kontrapunkt.

Hribar versucht nicht, verschiedene Stile miteinander zu verschmelzen oder Ihre Kontraste abzuschwächen; nein im Gegenteil, in seiner vorwiegend improvisierten As Fantasy sucht er diese Kollision und setzt dadurch unerwartete Qualitäten und Bedeutungszusammenhänge frei.

Mit seinen Überraschungen und seiner ungewöhnlichen Erzählweise hebt Piano Rhapsody ab wie zu einem Flug, der ständig seine Richtung ändert und sich jeglicher Anziehungskraft einer bestimmten musikalischen Erwartung entzieht.

 

Biographie:

 

Der in Australien geborene Künstler Ashley Hribar ist ein mehrfach ausgezeichneter Solo- Pianist, ein Improvisationstalent und Kammermusiker. Als Vermittler zwischen Musikwelten von Heute, Gestern und Morgen ist er bereits weltweit mit seinen besonderen Konzerten zu Gast.

 

2005 gewann Hribar den International Gaudeamus Interpreters Wettbewerb in Amsterdam und ist regelmäßig bei Konzerten auf vielen Festivals innerhalb Europa, Asien und Australien zu hören. Solistische Aufführungshöhepunkte bilden u.a. Konzerte 2008 beim Schleswig-Holstein Musik-Festival, 2007 beim Heidelberger Frühling und KampnagelHamburg sowie 2006 beim Ultima Festival (Oslo) und der Gaudeamus Woche mit dem Kammerorchester der Radiophilharmonie (Amsterdam).

Regelmäßige Solo-Tourneen absolviert er in Australien mit live ausgestrahlten Konzerten bei ABC Classic FM Radio (Australien) und spielt CD- und Rundfunkaufnahmen ein beim Bayerischen Rundfunk (München), ORF (Wien), MDR (Leipzig) sowie ABC Classic FM Radio (Australien).

 

Ashley widmet sich mit besonderer Hingabe der zeitgenössischen Musik und gewinnt 2008 den Michael Kieren-Harvey Preis, ein zweijähriges Stipendium für die Unterstützung seiner Musik-Projekte.

 

Hribar gewann mehrere Stipendien und Wettbewerbe, u.a. ein Stipendium des D.A.A.D. (Deutscher Akademischer Austauschdienst) (1997-1999), The Australian Postgraduate Award (2001-2002), The South Australia Emerging Artist´s Award (2003), The Dame Ruby Litchfield Stipendium (2000), die ersten Preise des Miriam Hyde  Klavier Wettbewerbs (1996) und des Geoffrey Parsons Begleitungswettbewerbs (2002).

 

Ashley Hribar studierte in Australien bei Stefan Ammer, Stephen McIntyre und Dr. Graham Williams (Schüler von Olivier Messiaen und Yvonne Loriod) und bei Karl-Heinz Kämmerling in Hannover. Seit 2009 ist er als Dozent an der Hochschule für Musik und Theater Hannover tätig.

 

Weitere Infos unter www.ashleyhribar.com